starlim//sterner

Mehr als Implantate

Brüste, Tortenformen, Fugenabdichtung - kaum ein anderes Material ist so vielfältig wie Silicon. Dass man damit aber auch noch ganz andere Sachen machen kann, zeigt das Unternehmen starlim//sterner. Es produziert technische Formteile aus Silicon und ist der größte Verarbeiter von Flüssig-Silicon weltweit.

Hart und weich zugleich

Hochtransparent oder in Wunschfarbe, zu haben von Shore A Härte 5 bis 85 - 14 Milliarden Teile davon fallen jährlich aus den über 200 Spritzgussmaschinen in Marchtrenk/AT und London, Ontario/CAN. Sie alle haben eines gemeinsam: Das Silicon in ihnen. Etwa 90% der hergestellten Teile besteht aus einem Silicon, immer öfter werden jedoch Verbundteile aus mehreren Siliconen oder Kombinationen mit Thermoplast oder Metall hergestellt. Man spricht hier von 2-K-Technologie, die  Hart-Weich-Verbindungen, Zweifarben-Kombinationen sowie formschlüssige Verbindungen zweier nichthaftender Werkstoffe möglich macht. Einsatz finden die Anwendungen häufig im Automobil-, Sanitär- oder Elektrobereich, zum Beispiel als Steckverbindungen, Strahlbildner oder Lenkradschalter.

Von Mexiko bis Russland

Eine Dichtung im Auto muss in mexikanischen Puebla genauso den hohen Temperaturen standhalten wie dem unglaublichen Frost im sibirischen Novosibirsk. Und dafür ist Silicon wie gemacht. Eine der ausgezeichneten Eigenschaften ist die extreme Temperaturstabilität, die von minus 50° bis 180° Celsius langfristig (über den Produktlebenszyklus gesehen) und bis zu 300° Celsius kurzfristig (je nach Materialbeschaffenheit mehrere Stunden) reicht. Dazu kommt noch eine hohe Tieftemperaturflexibilität, d.h. Flüssig-Silicon bleibt elastisch und unbeeindruckt von großen Temperaturunterschieden. „Man kann also sicher gehen, dass die Silicondichtung im Stecker nicht brüchig wird oder bei hohen Temperaturen seine Form einbüßt“,  bekräftigt Leopold Pühringer, der Leiter der starlim//sterner Produktentwicklung den beliebten Einsatz in der Automobilindustrie. Fast 50% der von starlim//sterner hergestellten Siliconteile werden u.a. deswegen in Fahrzeugen verbaut.

Medizin: Es muss nicht immer ein Implantat sein

Wer die beiden Wörter Silicon und Medizintechnik gemeinsam hört, denkt unweigerlich an Implantate. Dabei ist Silicon zu einem unerlässlichen Bestandteil in medizinischen Geräten geworden. starlim//sterner produziert lebenswichtige Dichtungsringe für Dialysefilter, Ventile für Inhalationsgeräte und Dichtungen für Infusionssysteme. Das dabei verwendete Silicon ist mit Ethylenoxid, Dampf, Gamma und E-Strahlen sterilisierbar, auf seine Bioverträglichkeit gemäß USP Klasse VI/ISO 10993 für Anwendungen in der Medizin und Nahrungsmittelindustrie u.a. auch FDA geprüft und absolut geruchs- und geschmacksneutral. Es ist physiologisch völlig unbedenklich und hat keinerlei negative Auswirkungen auf den Organismus, ebensowenig auf Ökosysteme.

Seien es Medizintechnik-Komponenten, Dämpfer für Küchenschubladen, Babyschnuller, Schaltmatten für PC- und Handytastaturen oder mikroskopisch kleine Bauteile im Hörgerät – überall erfüllen Siliconteile wichtige Funktionen – und ein Großteil davon stammt von starlim//sterner.

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